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Das Wunder von Eswatini - oder - Swazi Love Teil 2

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Das Thema Eswatini hat uns noch ein wenig begleitet. Anstelle von Raphaels Kamera. Denn die Kamera war in Eswatini geblieben.  Ungewollt.  Vergessen sozusagen.  Sie war so gut und sicher verstaut, dass sie kein potenzieller Einbrecher in unser Rondavel hätte finden können. Leider hat Raphael sie selbst auch nicht mehr gefunden. Was ihm leider erst auffiel, als wir 5 Stunden weiter südlich in Sodwana Bay ankamen. Es gab also 3 Möglichkeiten.  Zurückfahren. 10 Stunden Fahrt über Schotter und zwischen Kühen und Ziegen durch die Landschaft tuckern, zwei Grenzübertritte und eine ungeplante Nacht in Mlilwane. Hm. Oder die Kamera abschreiben. Immerhin ein 350€-Ding. Und in dem 350€-Ding eine Speicherkarte mit all den unbezahlbaren Bildern aus dem wundervollen Krüger. Hm. Oder schauen, dass sie uns jemand bringt. Aber Moment, erstmal musste sie überhaupt gefunden werden in ihrem megakrassen Superversteck!  Sandi und ich also den ganzen ersten Tag in Sodwana Bay am Telef...

Homebase

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Home, sweet home! Zurück in Kapstadt. Was für eine Reise. So reich an Eindrücken, Ereignissen und Erlebnissen, wir werden noch eine ganze Weile davon zehren.  Die Jungs hatten in Sodwana Bay einen tollen Tauchkurs bei einem unglaublich gewissenhaften Lehrer. Sie haben Haie gesehen, Rochen und Schildkröten und viel mehr kann man bei seinen ersten vier Tauchgängen nun wirklich nicht erwarten. Auf dem Weg zum Tauchspot war eine gratis Whale Watching Tour mit inklusive und was bin ich neidisch! Auf zwei ihrer vier Fahren raus zum Tauchen haben sie aus nächster Nähe Wale gesehen. Sandi und ich mussten uns damit vorlieb nehmen, sie von einem Restaurant in den Dünen aus zu beobachten. Tatsächlich schien die Waldichte in Sodwana Bay noch größer zu sein als in  Hermanus . Trotz der sehr unruhigen See war es wie ein Feuerwerk an Blas und Finnen, an sich in die Wellen schmeißenden Walkörpern und abtauchenden Schwanzflossen. Nicht so nah dran wie wenn man in einem kleinen Tauchschlauchboo...

Swazi Love

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Manchmal kann es ganz schnell gehen und hui, hat man sein Herz an etwas verloren. Ich kann noch nichtmal genau sagen was es ist. Aber Swasiland hat mein Herz in nur viert Tagen erobert. Swasiland, das kleine Königreich zwischen Südafrika und Mosambik, das eigentlich gar nicht mehr Swasiland heißt. Der König hat es vor ein paar Jahren umbenannt und nun heißt es Eswatini. Das bedeutet nun nach wir vor Swasiland, Land der Swasi. Aber eben nicht mehr in der Kolonialsprache Englisch. Außerdem hatte der König die Verwechslung seines kleinen Landes mit einem anderen kleinen Land satt: Switzerland. Ist ein bisschen wie das Austria-Australia-Ding. Allerdings könnten die Unterschiede zwischen zwei Ländern wohl krasser nicht sein als zwischen Swaziland und Switzerland. Eswatini war noch vor wenigen Jahren das Land mit der niedrigsten durchschnittlichen Lebenserwartung weltweit und 47% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Ein durchschnittlicher Schweizer verdient wahrscheinlich im Jahr me...

Nasse Katzen

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Krüger Teil 2. Wir schulen um. Wir haben ein lukratives neues Geschäftsmodell entwickelt.  Wir werden Regenmacher.  Dürre irgenwo? Wir kommen vorbei und der Niederschlag ist garantiert. In satten, ergiebigen, rekordverdächtigen Mengen. Nach dem nassesten Herbst und Winter und einem grauenhaften Start in den Frühling haben wir am anderen Ende des Landes im Krüger Nationalpark die Trockenzeit beendet. Und wie. Und wie schnell. Wir haben nur 2 Tage dafür gebraucht.  Wir haben wirklich schon in Regen gecampt. In viel Regen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich schonmal in einem solchen Regen gezeltet hatte. Es war beeindruckend. Genauso wie der Temperatursturz von 20 Grad. Wir konnten tatsächlich neben unseren Regenjacken die Pullover wirklich gut gebrauchen konnten. Die Jungs-schmeißt-mal-die-Regenjacken-in-den-Koffer-man-weiß-ja-nie-Regenjacken. Aber wenn wir was gelernt haben, dann in diesem Land nie ohne ein weiteres Stück Oberbekleidung das Haus zu verlassen. Wir hatten...

Alles für die Katz

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 Was macht man nicht alles für so ein paar Kätzchen? Löwenkätzchen, Leopardenkätzchen, Gepardenkätzchen... Was wir in Namibia an Extrem-Zelten bei eisigen Temperaturen hatten, hier haben wir das Gegenteil. Zelten extrem bei Temperaturen an die 40 Grad. Aber wir wollten es ja nicht anders. Vor wenigen Tagen noch über das nass-kalte Kapstadt beschwert, haben wir bekommen, wonach wir gefragt hatten. Es ist heiß hier im Krüger. Sehr heiß. Man möchte gerne eines der speckigen Nilpferde oder der trägen Krokodile sein, die den ganzen Tag im Wasser abhängen können. Oder so ein Büffel, der nicht durch die Gegend kurven muss auf der Suche nach mehr Tieren, neuen Tieren, Katzentieren. Ganz entspannt könnte man im Schatten liegen und wiederkäuen, hätte man ja schließlich auch Interesse an zu ziemlich allem, außer irgendwelchen großen Katzen zu begegnen.  Aber fangen wir von vorne an. Die ersten Tage hier im Osten, die uns bisher durch drei Provinzen mit den schönen Namen Gauteng, Limpopo ...

Begegnungen

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Auf ins nächste Abenteuer! Die Frühlingsferien haben begonnen!  Wir befinden uns auf dem Flug nach Johannesburg, wo ein schöner, großer Mietwagen, die Sonne und eine neue Reise auf uns warten. Tatsächlich sehen wir unter uns das braune Land der Karoo, was bedeutet, dass dort unten kein Nebel und kein wolkenverhangener Himmel herrschen. Und die Farbe Braun bedeutet, dass es irgenwo in diesem Land offenbar auch Gegenden gibt, in denen es zuletzt etwas anderes gemacht hat als regnen. Kapstadt hat uns heute Morgen farblos verabschiedet. Wir haben uns in den letzten Wochen fast stoisch an einen wolkenverhangenen Berg, eine Sintflut nach der anderen und das wild tosende, ungehaltene Meer gewöhnt. Wir waren live und grau in grau dabei, als in den vergangenen Monaten ein Wetterrekord nach dem anderen gebrochen wurde. Und die Rekorde haben alle eines gemeinsam: sie waren nass. Und kalt. Es gab Unwetter, bei denen die Welt auf der anderen Straßenseite zu enden schien. Man fühlte sich wie auf...

Wale

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Ihr Lieben, ich bin Euch ja sowas von einen Post schuldig. Wie lieb, dass wir schon Anfragen bekommen haben, ob alles in Ordnung ist, weil ich so lange nicht geschrieben habe. Danke. Und ja, es ist alles in Ordnung. Wir sind im neuen Haus angekommen und erfreuen uns jeden Tag am Blick auf den Tafelberg und über die Stadt bis zum Hafen, den wir vom Schlafzimmer und unserem Holzdeck haben. Es war eine gute Entscheidung, das mit dem Umzug. Hier lief zwar auch nicht alles nur reibungslos, aber ein Neustart tut manchmal Wunder und plötzlich kann man alles, was so schief läuft, wieder viel besser ertragen.  Unser vom Garub Blaster zerstörtes Auto wurde inzwischen begutachtet und als Totalschaden anerkannt, so dass wir aus der Sache wirklich ganz glimpflich herausgekommen sind.  Garub Blaster, was um alles auf der Welt ist der Garub Blaster? Unbedingt  HIER  nachlesen. Schon alleine, weil man ja nie weiß, wann man mal in einen Sandsturm kommt. Und dann ist es besser zu wiss...