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Oh Vietnam, Du machst es uns nicht leicht...

Bei unserem heutigen Besuch von Danang haben wir es wieder gemerkt. Vietnam macht es einem wirklich nicht leicht. Ständig ist man hin und her gerissen zwischen Faszination dafür, was und wie und wo die Leute essen und leben, was für wundervolle Sachen auf den Märkten angeboten werden, wie unglaublich frisch, vielfältig und bunt die Auslagen der Obst- und  Gemüsestände sind, den Tempeln mit ihren Klängen, Farben und Gerüchen, dem allgemeinen Straßenlärm, dem Trubel und Tohuwabohu, der tagtäglichen Freude über das Auftauchen unserer Kinder, dem Leben auf der Straße, den vielfältigen Möglichkeiten große und kleine Dinge in großer oder kleiner Anzahl auf einem Moped zu transportieren und dem für einen Mitteleuropäer scheinbar nicht zu durchschauenden System, nach dem all dies erstaunlich gut funktioniert und im Gegensatz dazu die Unfreundlichkeit, mit der einem als Ausländer oft begegnet wird (wobei wir da teilweise noch nicht rausgefunden haben und immer noch hoffen, ob da nicht ein ...

Fotos folgen...

... wenn wir mal wieder Wifi haben. Das Internetcafe, in dem ich hier gerade sitzte, ist nicht wirklich up to date was die Ausruestug angeht ud ich musste mir gerade einen Compter mit USB erkaempfen, um diese Posts eintellen zu koennen. Spaeter mehr ueber Danang...

Aaaab in den Süden..........!

Mittlerweile haben wir es also bis nach Danang geschafft, ein gutes Stück die Küste runter. Nachdem wir hin und her überlegt hatten, wie wir Laos und Vietnam unter einen Hut kriegen, dabei möglichst wenig Monsun abkriegen und fahrtechnisch nicht in die total Hölle kommen, sind wir zu dem Entschluss gekommen, mit dem Zug ein gutes Stück nach Süden zu fahren, von hier rüber nach Laos, in Laos nach Norden und dann dort weiterzuschauen. Nicht zu weit voraus planen, am Ende kommt sowieso alles anders als geplant. Wahrscheinlich ist es uns in Laos jetzt nicht zu nass, dafür zu heiß, denn jetzt ist dann gerade die heiße Zeit. Hier wird ja klimatechnisch nicht nach vier Jahreszeiten unterschieden sondern nach drei: kühle Zeit, heiße Zeit und Regenzeit. Eigentlich wollten wir mit dem Bus von Hanoi direkt nach Nord-Laos, eine Route die sich absolut spektakulär und interessant anhört, leider aber nicht gerade schnell und komfortabel, zwei Faktoren, die wir für uns zwar gerne in Kauf genommen hät...

Inseln, Boote, Meer und Regen

Unser Ausflug in die Halong Bay. Hm, ist irgendwie gar nicht leicht zu beschreiben. Einerseits war es natürlich sehr schön, andererseits nicht ganz so wie erwartet, was aber hauptsächlich am Wetter lag. Ein bisschen chaotisch war es auch, da wir eigentlich eine Fahrt auf der Halong Bay gebucht hatten mit einer Übernachtung auf dem Boot und zwei anschließenden Nächten in einem Bungalow auf Monkey Island, einer der Halongbay-Inseln. Anscheinend war aber bei unserer Buchung nicht weitergegeben worden, dass wir mit zwei Kindern anrücken werden, so dass wohl in unserem eigentlich Boot nicht genug Platz war. So ganz haben wir nie rausgefunden, was das Problem war. Für uns sollte das aber klein Problem sein, denn die Gruppe, in der wir dann gelandet sind schien ohnehin etwas passender für uns zu sein und das Boot war wie wir am Ende herausgefunden haben definitiv das bessere Los. Wir wurden dann im verlaufe der Tour jedoch von Gruppe zu Gruppe geschoben und haben jeden Abschnitt der Tour mit...
Heute war unser letzter Tag in Hanoi und jetzt ist es auch gut. Irgendwie war heute nicht unser Tag aber das kann es ja auch nicht immer sein. Sandi ist in der Früh durch Hanoi geflitzt, hat unsere Pässe an der Laotischen Botschaft abgeholt und unsere nächsten Tage in der Halong Bay gebucht. Hier waren wir ja seit Tagen sehr unentschlossen gewesen, wie wir unseren Halong Bay Ausflug organisieren sollen. Selber oder mit einer Tour, 2 Tage oder mehrere, mit oder ohne Aufenhalt auf einer Insel, mit Übernachtung auf Boot oder gleich nur eine Tagestour, wenn Insel dann welche und wie lange.... was für Entscheidungen, wir Armen, werdet ihr denken Wir haben uns jetzt für 4 Tage entschieden mit verlängertem Aufenthalt auf der Insel Monkey Island. Da haben die Kinder dann zwei Tage Strand und können sich von unseren Städteaufenthalten mal ein bisschen erholen. Da können sich unsere Äffchen dann zu den dort lebenden gesellen und werden gar nicht weiter auffallen. Heute wollten wir nochmal e...

Pilgern mit zwei Göttern

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Wenn gestern der harmonischste Tag war, dann war heute mit Sicherheit der beeindruckendeste, anstrengendste, interessanteste und überwältigendste Tag, den wir bisher hatten und mit Sicherheit auch für lange Zeit haben werden. Nichts Böses ahnend hatten wir uns für einen Tagesausflug das Ziel mit dem wohlklingenden Namen Duftpagode, auch Parfumpagode genannt, südlich von Hanoi ausgesucht. Es sollte sich dabei um Tempelanlagen auf einem Berg handeln, die man über eine Bootsfahrt in kleinen Ruderbooten auf romantischen Wasserwegen und durch eine spektakuläre Landschaft erreichen sollte. Die Duftpagode ist eines der wichtigsten Pilgerziele Vietnams und zur Zeit ist Pilgerzeit. So wie beschrieben war auch alles. Was wir uns aber in unseren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können ist, was Pilgerzeit bedeutet und dass dort nicht ein paar Mönchen hinpilgern sondern tausende und abertausende von Vietnamesen und der Trubel, der dort herrschte ist eigentlich nich...

Wasserpuppentheater

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Gestern war ein wunderschöner Tag in Hanoi. Die Sonne schien, es waren angenehme Temperaturen um die 24 Grad, ein leichtes Lüftchen ging und es war Sonntag, so dass man sich zumindest einbilden konnte, dass alles etwas gemächlicher war. Wir hatten ja die Karten für das Puppentheater und haben das nichtmal vergessen. Man weiß ja nie, ob man das mit den Tagen auf die Reihe kriegt, wenn man die Karten schon drei Tage vorher kauft. Aber anscheinden haben wir noch nicht das zeitlose Stadium erreicht, das man auf einer Reise irgendwann erreicht. Noch wissen wir, welcher Tag und welches Datum ist. Wasserpuppentheater Vor dem Besuch des Puppentheaters sind wir zum Mittagessen in ein Restaurant gegangen, an dem wir schon ein paarmal vorbeigegangen waren und dessen Garten so einladend aussah. Das Essen war hervorragend und das Atmosphäre in dem ruhigen Garten sehr entspannt.... bis wir dann auf die Uhr gesehen haben, denn so ganz hatten wir es mit der Zeit wohl noch nicht auf die Reihe gek...