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Bye Bye Thailand!

Wir sind in Malaysia. Und irgendwie total erleichtert. Wie gesagt, Thailand war nichts für uns. Obwohl, wir müssen zugeben, es hätte da schon noch viel, viel mehr richtiges Thailand gegeben und ich bin mir sicher, hätten wir den Norden gemacht, uns für den Süden mehr Zeit und Energie genommen, mehr anzusehen, Thailand wäre eine komplett andere Erfahrung geworden. Wir hatten auch andere Reisende getroffen, die nach dem Reisen im Norden total irritiert waren, wie unfreundlich und abzockermäßig die Leute auf Kho Phangan waren. Nach unserem Reiseverlauf war aber Thailands Norden einfach nicht drin. Wir haben alle eine Pause gebraucht und nach zwei Wochen auf den Inseln fährt man dann auch nicht nochmal den ganzen Weg zurück. Aber das ist nun angehakt. Wir sind gestern nach noch zwei ruhigen Tagen abgereist. Einerseits erleichtert, andererseits ein bisschen traurig, denn wir hatten uns schon so an unseren Strand, das Meer und unser faules Leben gewöhnt. Am meisten aber traurig, weil sich ...

Die Versöhnung

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Wir haben uns mit Kho Phangan versöhnt. Ein bisschen zumindest. Wir hatten drei wunderschöne Tage. Vorgestern hat sich Sandi ein Motorrad ausgeliehen und ist alleine ein bisschen über die Insel gedüst und kam am Abend richtig entspannt wieder, nachdem er sich am Tag zuvor ja doch schon ziemlich geärgert hatte über die diversen Mafias. Die Kinder und ich hatten einen entspannten Tag am Strand und Pool verbracht, mit Wasserfarben malen und einer ersten Lektion in Farblehre. Mama, was passiert, wenn man rot und blau mischt? Oder schwarz und gelb? Oder rot und grün? Wir haben also fleißig gemischt und tolle Farben wie orange, grün, braun oder lila erhalten, was für eine Zauberei! Höhepunkt des Tages war das Abendessen vom 7 eleven, das Raphael so unglaublich herzig ausspricht, Söwän Iläwän klingt es, gerade so als hätte er den Mund voller Nägel und Reißzwecken. 7 eleven ist mit die beste Errungenschaft Thailands. Es gibt sie an jeder Ecke und man kann dort alles kaufen, was das Herz bege...

Er ist ab!!!

Unser Star des Tages: Raphaels großer Zeh! Besser gesagt sein Zehnagel! Er ist ab! Ab? Hä? Welcher Zehnagel? Na der vom linken großen Zeh. Vom Bambussplitterzeh. Was hatte Raphael sich die letzten Tage gequält, konnte kaum mit Schuhen laufen, hatte Probleme beim Schwimmen, beim Schlafen und Buddeln im Sand. Aber Raphael war davon überzeugt, seinem Zehnagel einen selbstbestimmten Abschied ermöglichen zu müssen, also durften wir uns mit der Nagelschere nicht mehr nähern. Mal sehen, ob wir jetzt dann die übrigen Nägel wieder schneiden dürfen? Na auf alle Fälle kam Raphael heute freudestrahlend aus dem Bett: ER IST AB! Na Gott sei dank! Das Kapitel ist nun 2,5 Monate später endlich abgehakt! Und sonst? Sonst ist nichts von solch dramatischer Bedeutsamkeit passiert, irgendwie im Gegenteil, wir haben hier die letzten zwei Tage gehadert und fragen uns, ob wir bekloppt sind, dass wir hier auf einer Insel hocken, auf die andere Leute kommen, um ihre Flitterwochen zu verbringen oder um zu ...

Sommerloch - noch ein Versuch

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Ich sage jetzt einfach mal, diesmal klappt's mit dem Sommerloch! Wenn es auf Koh Mak schon nicht geklappt hat und wir nun schon eine Woche auch Kho Phangan sind, wo wir ja eigentlich auch nur Urlaub machen wollten und der Urlaub nun heute erst begonnen hat. Kho Phangan: Haad Yao Da mich gestern die zweite Welle unseres ominösen Virus ohne Namen heimgesucht hat und ich den ganzen Tag mit Bauchkrämpfen im Bett lag, während meine Männer sich am Strand und am Pool vergnügt haben, sind wir wirklich erst heute alle zum ersten Mal gesund aufgestanden und gesund ins Bett gegangen und haben dazwischen zusammen am Strand gespielt, im Pool geplanscht und versucht im Meer zu schnorcheln. Leider ist die Flut hier aber so lahm und kommt nicht in die Pötte, so dass wir den ganzen Tag ein wirklich sehr flaches Wasser hier haben. Bei meinem kurzen Versuch zu schnorcheln haben mich die Seeigel fast am Bauch gekratzt und ich hätte die Seegurken fast mit meiner Nase gestupst, da habe ich den Ver...

Entwarnung von der Entwarnung von der Entwarnung

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So, wollen wir es amtlich bekanntgeben? Oder lieber nicht? Letztes Mal ging's ja in die Hose mit der amtlichen Bekanntgabe. Ich sag's ganz leise: Alle wieder gesund. Kho Phangan: Drei Kranke Drei fiebrige Nächte, drei Arztbesuche, sieben Rechnungen für unsere liebe Krankenkasse, etliche mg Paracetamol in Saft- und Tablettenform, Verschiffungen von fünf Blut-, zwei Urin- und einer Stuhlprobe ins Labor auf die Nachbarinsel, sieben Telefonate mit der Praxis und unzählige Fiebermessungen später, wissen wir zwar immer noch nicht, was uns da lahmgelegt und hohes Fieber bereitet hat aber alle sind wieder soweit fit, dass wir morgen hoffentlich endlich so richtig mit unserem Urlaub beginnen können. Raphael und Philipp hatten uns schon Sorgen gemacht mit Fieber, das auf über 40° geklettert ist. Aber all die fiesen Tropenkrankheiten wurden per Bluttests ausgeschlossen und wir würden uns immer noch Sorgen machen, wären wir in Laos, hier in Thailand schienen diese Test aber ...

Entwarnung

.... und heute keine neue Katastrophenmeldung... heute beide wieder fit!

Katastrophen, Katastrophen

Wir haben einen Lauf. Und was für einen. Wir nehmen alles mit, was man nicht gebrauchen kann. Aber immer der Reihe nach. Am Mittwoch (oh, so lange habe ich nicht geschrieben, aber wir hatten ständig mit anderen Problemen zu tun) hatten wir uns ja das Kindermuseum vorgenommen, welches aber nicht mehr existitiert oder aus welchem Grund auch immer nicht mehr geöffnet hat. Dies hatten wir zum Glück mal vorher festgestellt und nicht erst, als wir vor der verschlossenen Tür standen. Also statt Museum ein Wat. Wat Phra Kaeo mit dem Royal Palace. Das, das man von all den Bildern aus Bangkok kennt. Das einzige, was man von Bangkok auf eine Postkarte drucken kann. Die Kinder haben gemault, nein, kein Wat, kein Wat, wir wollen kein Wat. Als wir dann aber dort waren, den Taxifahrer überzeugt hatten, dass er uns wirklich bis zum Wat fahren und uns unterwegs nicht zum Fährpier bringen soll, um uns dort eine Bootsfahrt aufzuschwatzen, waren wir alle begeistert. Was f...