Lamma Island - Hongkong
Wir möchten Euch ja nicht neidisch machen, aber wir hatten heute einen wunderschönen Frühlingstag am Strand. Immer noch Chinese New Year - ich weiß, es wird langweilig - und immer noch alles zu, da dachten wir, wir tun es etwa einer halben Millionen Hongkonger (wie heißen die eigentlich?) gleich und fahren mit der Fähre auf eine der kleinen Inseln. Gedacht, getan, so sind wir nach Lamma Island getuckert, das bekannt für seine kleinen, feinen Stände und seine Seafood-Restaurants ist.
Runter von er Fähre stolpert man dann mehr oder weniger in die ersten Wasserbecken, in denen sich Fische, Muscheln aller Art, Tintenfische, und Krustentiere in allen nur erdenklichen Farben, Formen und Größen tummeln. Raphael war hin und weg von den Krebsen. Allerdings nur zum anschauen. Als ich ihn gefragt habe, ob er so einen im Restaurant essen will, hat er mich nur verstört angeschaut und ist schnell zum Papa gerannt. Sollte jemand also gerade mal in der Nähe sein und Lust auf Meeresfrüchte haben: Lamma Island ist zu empfehlen. Wir haben aber zunächst eine großeWanderung (Philipps Wahrnehmung) bzw. einen kurzen Spaziergang (Sandis und meine Wahrnehmung) auf die andere Seite der Insel gemacht, wo Raphael nach kurzen Berührungsängsten was den großen Sandkasten anging (was, keine Matschhose?) begeistert vom Strand war. Philipp ist ja ein alter Strandhase und wusste sofort was zu tun ist. Keine Zeit verlieren und Schuhe, Socken und Hose loswerden, rein ins Vergnügen und sich auf die Suche nach dem Erdmittelpunkt begeben. Jetzt brauchen unsere armen Kinder nur noch eine Sandschaufel, die haben wir nämlich vergessen. Raphael war mit einer leeren Gatorade-Flasche aber auch zwei Stunden sehr zufrieden.
Auf dem Rückweg sind wir dann auch noch in besagten Restaurants eingekehrt und haben unsere Kinder zu frittiertem Tintenfisch bekehren können, bisher halten sie sich nämlich eher an den Reis.
Wir sind von Hongkong irgendwie sehr positiv überrascht. Also nicht, dass wir Schlechtes erwartet hätten, nein im Gegenteil, ich war ja sehr gespannt gewesen. Aber die Freundlichkeit der Menschen, sobald sie die Jungs sehen ist fantastisch. Wird man in einer Münchner Tram angeschnauzt, dass man es wagt seinen Kinderwagen auf dem dafür vorgesehenen Platz abzustellen, springt hier in der vollen Tram sofort jemand auf, wenn er sieht, dass man mit einem Kind reinkommt. Wir versuchen immer höflich, die Plätze abzulehnen, dies ist uns aber noch nicht gelungen. Raphael musste nun schon zum wiederholten Male für Fotos posieren und mit seinen Löckchen und einem Lachen wickelt er hier jeden um den kleinen Finger. Der Mann im Aufzug gestern meinte nur ... oooh, beautiful boys......, im Restaurant werden flink Stühle zu Hochstühlen gestapelt und der Polizist beim gestrigen Neujahrsfeuerwerk faltet mal schnell fixiflotti einen Papierschwan für die Kinder, für dessen Herstellung wir wahrscheinlich 7 Volkshochschulkurse im Origami belegen müssten.
Morgen ist Sonntag, da lassen wir es nochmal ruhig angehen und wollen uns die 10.000 Buddhas anschauen... aber Montag... da sind wir gespannt, wie das wirkliche Hongkong ist, wenn die Handbremse gelöst und hier richtig Gas gegeben wird.
Finde grad die Kamera nicht, Bilder zu heute gibt's dann morgen!
Runter von er Fähre stolpert man dann mehr oder weniger in die ersten Wasserbecken, in denen sich Fische, Muscheln aller Art, Tintenfische, und Krustentiere in allen nur erdenklichen Farben, Formen und Größen tummeln. Raphael war hin und weg von den Krebsen. Allerdings nur zum anschauen. Als ich ihn gefragt habe, ob er so einen im Restaurant essen will, hat er mich nur verstört angeschaut und ist schnell zum Papa gerannt. Sollte jemand also gerade mal in der Nähe sein und Lust auf Meeresfrüchte haben: Lamma Island ist zu empfehlen. Wir haben aber zunächst eine großeWanderung (Philipps Wahrnehmung) bzw. einen kurzen Spaziergang (Sandis und meine Wahrnehmung) auf die andere Seite der Insel gemacht, wo Raphael nach kurzen Berührungsängsten was den großen Sandkasten anging (was, keine Matschhose?) begeistert vom Strand war. Philipp ist ja ein alter Strandhase und wusste sofort was zu tun ist. Keine Zeit verlieren und Schuhe, Socken und Hose loswerden, rein ins Vergnügen und sich auf die Suche nach dem Erdmittelpunkt begeben. Jetzt brauchen unsere armen Kinder nur noch eine Sandschaufel, die haben wir nämlich vergessen. Raphael war mit einer leeren Gatorade-Flasche aber auch zwei Stunden sehr zufrieden.
Auf dem Rückweg sind wir dann auch noch in besagten Restaurants eingekehrt und haben unsere Kinder zu frittiertem Tintenfisch bekehren können, bisher halten sie sich nämlich eher an den Reis.
Wir sind von Hongkong irgendwie sehr positiv überrascht. Also nicht, dass wir Schlechtes erwartet hätten, nein im Gegenteil, ich war ja sehr gespannt gewesen. Aber die Freundlichkeit der Menschen, sobald sie die Jungs sehen ist fantastisch. Wird man in einer Münchner Tram angeschnauzt, dass man es wagt seinen Kinderwagen auf dem dafür vorgesehenen Platz abzustellen, springt hier in der vollen Tram sofort jemand auf, wenn er sieht, dass man mit einem Kind reinkommt. Wir versuchen immer höflich, die Plätze abzulehnen, dies ist uns aber noch nicht gelungen. Raphael musste nun schon zum wiederholten Male für Fotos posieren und mit seinen Löckchen und einem Lachen wickelt er hier jeden um den kleinen Finger. Der Mann im Aufzug gestern meinte nur ... oooh, beautiful boys......, im Restaurant werden flink Stühle zu Hochstühlen gestapelt und der Polizist beim gestrigen Neujahrsfeuerwerk faltet mal schnell fixiflotti einen Papierschwan für die Kinder, für dessen Herstellung wir wahrscheinlich 7 Volkshochschulkurse im Origami belegen müssten.
Morgen ist Sonntag, da lassen wir es nochmal ruhig angehen und wollen uns die 10.000 Buddhas anschauen... aber Montag... da sind wir gespannt, wie das wirkliche Hongkong ist, wenn die Handbremse gelöst und hier richtig Gas gegeben wird.
Finde grad die Kamera nicht, Bilder zu heute gibt's dann morgen!
wow! ihr schreibt ja wirklich regelmaessig!
AntwortenLöschenmal abgesehen davon, dass euer blog uns auf dem laufenden haelt und euch als tagebuch dient, ist es schoen, mal wieder lebenszeichen von alten freunden zu sehen - so viele 'erfurter' haben euch schon kommentare hinterlassen.
ganz liebe gruesse an die erbs und alle erfurter.
eure antje.
Hallo Antje,
AntwortenLöschenja,noch schreiben wir regelmäßig. Wir haben hier eine kleine Wohnung mit Wifi und abends viel Zeit. Ich glaube, wenn wir dann immer nach Internet suchen müssen, wird es seltener werden.
Finde es auch schön, von so vielen Leuten zu hören.
Sag mal, wie viel Zeitverschiebung haben wir nach Canberra? Nach D sind es zur Zeit 10 Stunden, oder? Dann sind es zu uns 3?
Grüße
Toni